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Ruhegehalt für Beamte: So viel bleibt dir im Ruhestand
Was ist das Ruhegehalt?
Das Ruhegehalt ist die Pension, die du als Beamter nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst von deinem Dienstherrn bekommst. Anders als Angestellte zahlst du dafür keine Beiträge in die Rentenversicherung, denn dein Anspruch entsteht direkt aus dem Dienstverhältnis. Klingt sicher, ist es im Kern auch. Trotzdem ist die entscheidende Frage: Wie viel bleibt dir am Ende wirklich?
So wird dein Ruhegehalt berechnet
Die Höhe ergibt sich aus zwei Faktoren: deinen ruhegehaltfähigen Dienstbezügen (im Wesentlichen das letzte Grundgehalt plus Familienzuschlag der Stufe 1 und ruhegehaltfähige Zulagen) und dem Ruhegehaltssatz. Dieser Satz steigt für jedes Jahr ruhegehaltfähiger Dienstzeit um 1,79375 % – bis zum Höchstsatz von 71,75 %, der erst nach 40 Dienstjahren erreicht wird.
Rechenbeispiel (vereinfacht)
30 Dienstjahre × 1,79375 % = 53,81 % Ruhegehaltssatz. Bei 4.000 € ruhegehaltfähigen Bezügen ergibt das rund 2.152 € brutto Ruhegehalt. Somit deutlich unter dem letzten aktiven Einkommen. Die genaue Höhe hängt von Besoldungsgruppe, Bundesland und Dienstherr ab. Maßgeblich ist das jeweilige (Landes-)Beamtenversorgungsgesetz.
Die Versorgungslücke und warum sie bei der Feuerwehr größer ist
Zwischen deinem letzten Netto und dem Ruhegehalt klafft fast immer eine Lücke. Bei verbeamteten Feuerwehrleuten ist sie oft besonders groß, denn im Einsatzdienst gilt eine besondere Altersgrenze: In vielen Bundesländern gehst du bereits mit 60 (teils 62) Jahren in den Ruhestand. Weniger Dienstjahre bedeuten einen niedrigeren Ruhegehaltssatz und wer vor seiner persönlichen Altersgrenze geht, dem werden zusätzlich Versorgungsabschläge von 3,6 % pro Jahr abgezogen.
Dienstunfähigkeit: das größte Risiko fürs Ruhegehalt
Wirst du vorzeitig dienstunfähig, fällt dein Ruhegehalt klein aus. Einen Anspruch hast du als Beamter auf Lebenszeit erst nach fünf Dienstjahren; im ungünstigsten Fall greift nur die Mindestversorgung von rund 35 % der letzten Bezüge. Etwas besser sieht es bei einem anerkannten Dienstunfall aus, dann gibt es ein Unfallruhegehalt von mindestens 66,67 %. Verlässlich planen lässt sich das jedoch nicht, deshalb gehört die Dienstunfähigkeitsversicherung zur Vorsorge dazu.
So schließt du die Lücke
Die gute Nachricht: Wer die Lücke früh kennt, kann sie planbar schließen. Mit einer Kombination aus passender Absicherung gegen Dienstunfähigkeit und einem ruhig aufgebauten Vermögen, das zu deinem Schichtdienst und Einkommen passt. Genau das ist unser Job: zuerst Klarheit über deine konkrete Versorgungslücke, dann ein realistischer Plan.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie hoch ist das Ruhegehalt eines Beamten?
Wann können Feuerwehrbeamte in den Ruhestand gehen?
Was passiert mit dem Ruhegehalt bei Dienstunfähigkeit?
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