Als Beamtenanwärter stehst du vor einer Wahl, die es in dieser Form in kaum einem anderen Beruf gibt. Anders als normale Arbeitnehmer hast du nämlich Anspruch auf Beihilfe – eine staatliche Unterstützung deines Dienstherrn, die einen großen Teil deiner Krankheitskosten übernimmt. Doch dieser Vorteil kommt nur dann zum Tragen, wenn du dich richtig versicherst.
Gesetzliche Krankenversicherung: Ohne Beihilfe wird's teuer
Entscheidest du dich für die gesetzliche Krankenversicherung, verzichtest du automatisch auf deinen Beihilfeanspruch. Das klingt erstmal nicht dramatisch – hat aber einen entscheidenden Haken: Alle Krankheitskosten musst du in diesem Fall komplett selbst tragen, soweit sie nicht von der gesetzlichen Kasse übernommen werden. Die Beihilfe, die dir als Beamter eigentlich zusteht, kannst du nicht geltend machen.
Das bedeutet in der Praxis: Du zahlst den vollen Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung – ohne die finanzielle Unterstützung durch deinen Dienstherrn. Gerade für Beamtenanwärter, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen und weniger verdienen, kann das eine echte finanzielle Belastung sein.